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...dass das Wiener Schnitz'l nicht aus Wien kommt?

Bereits die Juden haben es vor vielen Jahrhunderten im alten Byzanz kennen gelernt. Sie wanderten nach Andalusien und nahmen das Schnitz'l mit. Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert machten die Italiener von spanischen Invasoren damit Bekanntschaft und übernahmen es als "cotletta alla milanese", das Kotelett auf Mailänder Art, in die italienische Küche. Das besondere daran war, dass sie das Schnitz'l nicht mit Bröseln sondern mir reinem Blattgold panierten. Auf der Suche nach einem optischen Ersatz für das Gold, fanden die italienischen Köche Ei und Weißbrotbröseln die golbraun gebacken wurden.

Feldmarschall Radetzky machte während eines Feldzuges Bekanntschaft mit dem Mailänder Schnitz'l und war derart angetan von dieser Speise, dass er am Wiener Hof Bericht erstattete. Damit war der Einzug des Schnitz'ls in Wien nicht mehr aufzuhalten - jedoch mir einigen Verbesserungen: Anstelle des Koteletts wurde das saftige Stück der Kalbsnuß gesetzt, aus den Weißbröseln wurden knusprige Semmelbrösel und die Panier verfeinerte man mit Mehl.


...wie ein Schnitz'l richtig gut gelingt?

Das Fleisch muss gut entflechtet sein!
Die Bröseln nicht zu fest andrücken!
Das Öl muss so heiß sein, dass ein Tropfen Wasser darin spritzt!
Das Schnitz'l soll im Öl schwimmen.
Wird das Schnitz'l zu langsam gebraten, wird es holprig und verbogen.
Die Panier darf nicht kleben, man sollte mit einem Messer unter die Panier fahren können.
Ein echtes Wiener Schnitz'l wird mit Zitrone und Kartoffelsalat serviert.


...wie groß das größte Schnitz'l ist?

Ein riesiges Schnitz'l wurde von Walter Ecklbauer aus Steinkirchen an der Traun in Österreich am 6. Juli 1985 gebacken. Er benutzte eine 5 x 2 m große Pfanne und 230 kg Panier um ein Schnitz'l von 8,63 m2 zu fertigen. Nachzulesen im Guinness-Buch der Rekorde


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